Die erste Erwähnung unter der Bezeichnung "Derembach" datiert auf den 9. November 879. Damals wurde ein Fronhof im Ort dem Stift St. Severus in Gemünden gestiftet. Am Anfang des 10. Jahrhunderts wurde Langendernbach dem Kirchspiel Bleßberg mit der Blasiuskapelle als Mittelpunkt angeschlossen.

Am Nordrand des Orts liegt ein ehemaliger Fronhof, den 1556 ein Junker Oswald von Obentraud erbauen ließ, ein Onkel des Reitergenerals Hans Michael Elias von Obentraut. Das heute als "Hofhaus" bezeichnete Gebäude weist einen Steinsockel und ein Fachwerk-Obergeschoss auf.

Um 1570 wurde Langendernbach lutherisch, später calvinistisch und 1629 wieder katholisch. Die katholische St.-Matthias-Kirche wurde 1897 im neoromanischen Stil fertiggestellt. Ursprünglich sollte sie als gemeinsame Kirche mit Wilsenroth dienen, was aber wegen eines Streits der beiden Gemeinden nie verwirklicht wurde. Das Bauwerk sowie eine gut 800 Jahre alte Linde stehen auf einer Geländeerhebung. An diesem Ort befand sich spätestens seit dem 13. Jahrhundert eine Kapelle. Der unmittelbare Vorgängerbau wurde um 1650 errichtet. Zur Inneneinrichtung der heutigen Kirche gehören Wandgemälde und Langhausfenster aus dem Jugendstil. Eine evangelische Kirche wurde 1906 errichtet.

 

 

 

 

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